Nach Einschätzung des Direktors des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, bleibt den Euro-Regierungschefs nicht mehr viel Zeit, die Euro-Schuldenkrise zu bewältigen. ?Ich gebe dem Euro noch drei bis sechs Monate, wenn nichts geschieht?, sagte Horn der Onlineausgabe des ?Handelsblatts?. Dabei gebe es Möglichkeiten,
ihn zu retten. Die erste Möglichkeit ist nach Ansicht Horns ein Eingreifen der Europäischen Zentralbank (EZB), die das Zinsniveau für die Anleihen der Krisenländer auf ein durchhaltbares Niveau zurückführen müsse.